Berichte
Gleisbau Streckenende 1
2011 / 2012


Nach acht Jahren Stillstand auf der Bahn war das Streckenende recht stark verwachsen. 2011 war hier schon ein richtiger kleiner Wald aus Tannen, Akazien, Linden und unzähligen Waldreben entstanden. Nur mit viel Aufwand war die Trasse auf den letzten 25 Metern wieder frei zu legen.Doch nach einem Kurs zur Bedienung von Motorsägen ist Remo dem Dickicht zu Leibe gerückt. Abend für Abend und an den Wochenenden schritt die Aufforstung voran und so wurde die Strecke Tag für Tag einige Meter länger. Danach begann die Suche nach dem Gleis im Boden und das Ausgraben aller Wurzeln.Eine Tanne hatte ihre Wurzel exakt zwischen Schiene und Mauer und war daher nur mit viel Aufwand und Mühe zu entfernen.

Damit wäre das vorläufige Ende erreicht gewesen, wenn nicht die Loren an dieser Stelle immer wieder entlgeist wären. Dies stellte uns erst vor ein Rätsel, doch dann ergaben die Spurmessungen nur 70cm anstatt unserer 75cm. Grund dafür war der letzte Rückbau der Strecke einige Jahre zuvor. Damals riss man die Schienen mir roher Gewalt heraus und wir waren nun die Leidtragenden davon. Denn für uns bedeutete das, weitere zehn Meter der Strecke rückzubauen um eine saubere Sache zu erhalten. Infolge fehlender Schwellen und Schrauben verzögerte sich die Weiterarbeit aber um rund ein Jahr.

Während dieser Zeit verlegten wir allerdings ein fliegendes Gleis. Dies ist ein Provisorium, bestehend aus einigen Kanthölzern und zwei Schienen, das nur für einen bestimmten Zweck genutzt wird. In unserem Fall der Abtransport des ganzen Schutts. Danach wurde das Gleis wieder abgebrochen.

Nachdem wir im Tausch die gesuchten Teile erhalten hatten und gleichzeitig die Ziegelei einige Bäume fällen liess, konnte nun die Aufarbeitung endlich voranschreiten.















FZL
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